M

Menschenskinder | visuelle Kommunikation

Wir konzipieren und gestalten mit viel Freude und Liebe zum Detail individuelle und nachhaltige Designlösungen jeder Art.

Folge uns auf
Facebook

Bleib

Bleib – Kunstkatalog
Bleib – Kunstkatalog
Bleib – Kunstkatalog
Bleib – Kunstkatalog
Bleib – Kunstkatalog
Bleib – Kunstkatalog
Bleib – Kunstkatalog
Bleib – Kunstkatalog
Bleib – Kunstkatalog
Bleib – Kunstkatalog
Bleib – Kunstkatalog
Bleib – Kunstkatalog

Katalog und Ausstellungsmedien

 

Auftraggeber dieser Arbeit war der Fachbereich Bildende Kunst der renommierten Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft. Jedes Jahr veranstaltet der Fachbereich eine Abschlussausstellung in ausgewählten Museen. Im Rahmen dieser Ausstellung konzipierten und gestalteten wir einen Ausstellungskatalog sowie eine Website und diverse Werbemedien. Der Ausstellungstitel „Bleib“ wurde von den Diplomanden der Alanus Hochschule vorgegeben.

 

Wir interpretierten das „Bleib“ als Siedesalz, also das, was von einem Prozess übrig bleibt, um etwas neues, also das Kunstwerk entstehen zu lassen. Ausgehend von dieser Interpretation war der Werkprozess massgeblicher Bestandteil der Gestaltung. Eine fertige Ausstellung oder ein absolviertes Diplom zeigen meist keinen Prozess, keinen Weg, der gegangen werden musste, um ein Werk zu schaffen. Diesen Weg sichtbar werden zu lassen, ist der Ansatz des Ausstellungskataloges.

 

Dafür schufen wir eine Auflistung von Materialien und menschlichen Energien, die verwendet, benutzt oder genutzt wurden, um die Kunstwerke zu erschaffen. Bei der Liste handelt es sich also zum einen um Materialien, die von allen Diplomabsolventen innerhalb des gesamten Kunststudiums verbraucht wurden, und zum anderen um beispielsweise Gefühle oder körperliche Ereignisse, die während eines Werkprozesses entstehen. Durch eine konkrete Mengenangabe wird diese Auflistung erschreckend realistisch, aber auch humoristisch, wenn Glücksgefühle oder Diskussionen in Stunden gemessen werden.

 

Im Kontrast zu dem äusseren Werkcharakter, wird im Inneren des Kataloges das Kunstwerk an sich behandelt, und dabei respektvoll und würdigend präsentiert, indem jeder Künstler und jedes Kunstwerk seinen eigenen großzügigen Raum erhält. Die Präsentation der einzelnen Künstler wird jeweils durch ein Skizzenpapier mit einem Zitat des Künstlers eingeleitet. Durch die Transparenz des Skizzenpapiers erhascht der Betrachter bereits einen Blick auf das darunter befindliche Werk.

 

Die weiteren Ausstellungsmedien, wie Website, Flyer, Plakate und Anzeigen funktionieren analog zum Diplomkatalog und folgen den konzipierten visuellen Konstanten.

Auftraggeber:

Fachbereich Bildende Kunst, Alanus Hochschule

Datum:

September 2011